1 E / 69 indische Rupies
24.11.09 Bei den indischen Grenzformalitäten mußte ich einen„Gesundheitscheck”über mich ergehen lassen,bei dem ich nur irgendwas auf englisch gefragt wurde und ich mit einem etwas lauteren WAS! antwortete.Daraufhin der Beamte mich anschaute,alles ankreuzte und mit einem OK mir den Wisch in die Hand drückte.Weiter gings zur Coustom.Das übliche Prozedere wenn man mit einem Fahrzeug in Länder außerhalb Europas einreist.
Bei aufkommender Dunkelheit war genug gefahren für diesen Tag,keine Lust mehr weitere Kilometer abzureißen.So kehrte ich in ein etwas außerhalb liegendes Hotel ca. 50km südl.von Amritza ein.Nach den Verhandlungen über den Zimmerpreis (Anfangs wollte er 700 Rupies,wir hatten uns dann auf 400 geeinigt.Was immernoch sehr teuer war,aber ich wollte nur noch essen und pennen) konnte ich Heike in einem abschließbaren Raum parken.Nach Essen und Duschen hatte ich mich dann gleich hingelegt.Kurze Zeit später klopfte es an meine Tür und der “Portier“sagte mir etwas,daß der Chef mir das Geld gerne wieder zurückgeben wolle.Ich etwas verdutzt wie das wohl gemeint war nahm das Geld und legte mich wieder,mit dem Gedanken ob ich das Zimmer räumen sollte,schlafen.
25.11.09 Als ich am nächsten Morgen sehr Früh weiterfuhr und alle sehr freundlich waren wußte ich:es war ein nettes Welcome!
Tagesziel:Agra,ich mußte die Räder rollen lassen!Der indische Verkehr ist sehr anspuchsvoll,d.h. mit allem Rechnen.
An Delhi bin ich recht gut vorbei gekommen (Ringroad)nach einigem durchfragen hatte ich einen "Ambassador"getroffen der mir ca.30km den Weg vorausfuhr und ab Ashram war Agra ausgeschildert.
Ca.120km vor Agra,es war wieder dunkel geworden,hielt ich an`ner Tanke um mein Visier zu reinigen und bei dieser Gelegnheit wieder voll zu tanken.
Wen sehe ich vor mir an der Zapfsäule,Roel der Holländer mit seiner Afrika-Twin.Nach etwas Geplauder sind wir dann gemeinsam weiter.
Erste Agra-Übernachtung in einem Hotel mit Innenhof(250 IR).Am nächsten Morgen Wechsel in die Shanti-Lodge(150IR)auch mit Hof und außerdem Rooftop mit schöner Aussicht auf`s Taj-Mahal.
Am 28.war freier Eintritt ins Taj.So konnte ich es auch mal von innen sehen.Hatte mich zuvor immer geweigert den Eintritspreis von stolzen 750 Rupis zu zahlen.Von Indern wird nur 20 Rupies verlangt.In Südostasien ist es üblich,daß Ausländer einen höheren Preis zahlen,doch diesen kraßen Unterschied habe ich noch nirgends gesehen und wollte ihn auch nicht unterstützen.
Tags zuvor waren wir in der Frühe auf die andere Seite des Flußes gefahren,um diese Bilder vom Taj und unseren Maschinen zu bekommen.



Einige Tage später habe ich Heike`s Auspuff schweißen lassen (war seit Iran kurz vor dem Topf durch)und mir andere Spiegel besorgt (die Iranischen taugten nix).Als ich auf der Suche danach in einem etwas nobleren Royal-Enfield Shop diese alte Harley„gefunden“hab.

Die ganzen Tage in Agra nutzte ich um meinen Blog auf neusten Stand zu bringen.Seit der Türkei war mir das nicht möglich (U-tube gesperrt,in Pakistan die Combys lahmer als ne Schnecke auf Rohypnol).
8.12.09 Die ca.700km nach Udaipur (James Blond-Octopussy)ließen sich gut fahren.Bis Kishangarh (30km vor Ajmer)indische Schnellstrasse d.h.Fahrbahnen getrennt doch mit verschiedensten Tieren und entgegenkommenden Fahrzeugen ist jederzeit zu rechnen.Gestartet um 7 Uhr – Ankunft 18 Uhr bei Sonnenuntergang.Für Indien ein guter Tagesschnitt!
Bin wieder ins Nukkad-Guest-House.Günstig(100IR)und Parkmöglichkeit innerhalb des Hotels vorhanden.
Der Wasserstand des Lake Pichola ist,seit ich vor 3jahren hier war,ca.um 3 Meter gesunken.Rajastan,die Wüstenprovinz,hat Wasserprobleme.
Die Farben und Kleider des rajastanischen Alltags schimmern vor dem Hintergrund der Wüste - schwere Turbane,flatterndes Scharlachrot,Sonnenblumengelbe und Safranfarbene Saris und Kopftücher.
Das alles ist nicht nur dekorativ,sondern spricht auch eine eigene Sprache,die das strenge Korsett der rajastanischen Gesellschaft widerspiegelt.
Die Farbe des Turbans signalisiert die Zugehörigkeit zu einer Kaste,Religion oder Berufsstand.Rajputen tragen traditionell Safran,die Farbe der Ritterlichkeit.Bramahnen tragen Pink,Daliten Braun und Nomaden Schwarz.Wie der Turban gebunden ist,zeigt den sozialen Stand und Herkunft des Trägers.
Verheiratete und ledige Frauen tragen fröhliche Farben wie Rosa,Rot oder Gelb.Darin verbirgt sich jedoch noch mehr Symbolik.Eine Kombination aus Rot und Gelb kann nur von Frauen getragen werden,die einen Sohn geboren haben.
Verheiratete Hindu-Frauen werden als „vergeben“ gekennzeichnet – Armreifen,Zehenring und eine feine zinnoberrote Linie im Scheitel. (Quelle: LP)
11.12.09 Morgens 7 Uhr Udaipur verlassen.Wollte endlich in den Süden-Kokosnüsse,Sonne,Palmen und Mehr.
Die ca.800km bis Thane (bei Mumbai)ließen sich ohne nennenswerte Vorfälle gut fahren.Die verpaßte Abfahrt bei Panvel habe ich zum willkommenen Anlaß genommen nicht über die 17 (Landstr.)sondern weiter auf der 4(Schnellstr.)nach Pune zu fahren.Nach kurzer Zeit mußte ich feststellen,daß es sich hierbei um einen,auch für Motorräder,kostenpflichtigen Express- Highway handelt. Verständlicher Weise hatte ich nach 12 Std.Fahrt kein Interesse auf der Landstraße rum zu zockeln.Als sich das Personal an einer Mautstelle uneinig war wie sie mit mir verfahren sollten bin ich einfach weiter.(Üblicherweise können Motorräder in Indien kostenfrei,links,an den Zahlhäuschen vorbeifahren).Die Uniformen mit Moped,die mich später sahen,machten sich keine Mühe mir nach zu fahren.Wie auch mit irgendwas zwischen 100 und 200 cc.So konnte ich weitere 150km bis Pune zügig rollen lassen.Nach weiteren 250km auf der 4 irgendwo zwischen Kolhapur und Nipani,es war mittlerweile Nachts gegen 3Uhr sah ein Bushaltestellen-häuschen so einladend aus,daß ich nicht mehr weiter wollte.Wußte,daß es demnächst von der 4auf Dorfstr.gehen würde und es nix bringt wenn ich morgens Früh in Goa/Arambol einrolle.Mit Plane und Isomatte,1200 gefahrenen Indienkilometer im Rücken legte ich mich neben Heike an der Bushaltestellezum schlafen.
12.12.09 Noch vor Sonnenaufgang wurde ich von herumtobenden Kindern wach,die interessiert mich und das grüne Rießen-Motorrad bestaunten.Pennen nicht mehr möglich!
Die letzten ca.150km hattens jedoch in sich.Schlechte,schmale Strassen ermöglichten kein schnelles Vorankommen.Dafür idylisches Dorftreiben und schöne Bergstrassen!
Vormittags Ankunft in Arambol(Guesthouse Vailankanni,150 Rp)absatteln und auspennen.Mittags 1. Alk seit der Türkei- 3 Flaschen Fosterwaren genug!
Abends besuchte ich den Overlander Mehmet der mit seiner KTM nach Indien gefahren ist.Geschichten und Infos gabs jede Menge zu berichten.
14.12.09 Weiterfahrt nach Gokarna(150km),in s Shastri s Guest House (80Rp.)
15.12.09 Fahrradkauf (2200Rp.)in Kumta,so hat Heike jetzt Unterstützung bekommen.Will für Kurzstrecken Heike nicht belaßten.Sie hat sich etwas Ruhe verdient.
31.12.09 Jorge,der Spanier der mit mit 2CV (Ente)um die Welt reist (hatte ihn in der Tuerkei kennengelernt),ist mit 2 Freunden in Gokarna angekommen.
22.02.2010 Bin immernoch in Gokarna!
Hatte einige Ausflüge in das Umland unternommen.Noch zweimal war ich mit Heike in Arambol (Goa)um Bekannte zu Besuchen,dabei habe ich wieder Marco getroffen (zuvor in der Türkei)der jährlich mit seinem umgebauten Bus nach Indien fährt bike-and-bus-to-india@gmx.de
Auch meine einstige Begleitung durch die islamischen Länder Thomas und Christin wieder getroffen,und einige andere die ich nicht alle aufzählen kann.
Ein anderes mal per Zug mit dem Wiener-Hans,einem Indien-Freak,nach Hubli(4 Tage).
Mit Heike und "Punky" Tagesausflug zu den Jog-falls.
Das Shivrathri-Fest ist endlich vorüber(Gokarna ist Shiva-Pilgerort)und es kehrt endlich wieder"Ruhe"ein.
Hatte ab Weihnachten 09 für über 6 Wochen Beschwerden mit meiner Schulter.Die Schmerzen waren Zeitweise so extrem,daß ich nicht schlafen konnte.Bin dann doch zum Arzt,mit Schmerzmittel konnt ich wenigsten pennen.Das ganze ist jetzt gute 2 Monate her,was immer es war oder woher es kam,ich hoffe das es jetzt ausgeheilt ist.
Gokarna und das Umland.
Der Österreicher Harald,von Beruf Goldschmied,hat mich in die Materie des Silberschmiedens eingeführt und bei einem kleinen Ausflug nach Kawa (60km nördlich von Gokarna)half er mir die nötigen Werkzeuge,die ein Anfänger braucht zu Besorgen.
Danke Harald!
Werde versuchen das Silberschmieden weiter zu erlernen,hatte vor 3 Jahren schon in Udaipur mit Silberschmieden geredet die mich Unterrichten wollen.
Gestern ist der Spanier Gorge mit seiner orangenen Ente Richtung Madras los.
Hatte ihn in der Türkei kennengelernt.Da wir Mailkonntakt stehen hatte er den Weg nach Gokarna ins Shastris-Guesthouse gefunden und ca.einen Monat als mein Zimmernachbar verbracht.
Bei einer Fahrradtour zum Honey-Beach,liegt etwas verlassen,außerhalb (einsamer Traumstrand)wurde Gorge`s Rucksack gestohlen.Es hatte sich jemand unbemerkt über die Felsen von der Seite angeschlichen und in einem unachtsamen Moment den Rucksack gepackt.Gorge hat es erst ein paar Minuten danach gemerkt.Danach war guter Rat Teuer.Eigentlich wollten wir einige Tage an diesem Strand verbringen,hatten Zelte Kochzeug Wasser kurzgesagt das nötigste das man für 4-5 Tage braucht dabei.
Doch nach einigem Überlegen haben wir Wort-wörtlich die Zelte abgebrochen,denn ständig auf die Sachen aufzupaßen,da wird ein Traumstrand zum Alptraum.
Gorge,die Sache nagt an mir und ich werde diesen Bastarden (wir hatten erfahren das die das öfters abziehen)eine Lektion erteilen.Sollen sie mich beklauen!Das"Packet" wird Rum mit Cetamin und `ne Flasche Petrol mit Zucker und einigen Schnickschnack,damit`s nach was aussieht enthalten.ich hoffe es findet sich jemand der mich begleitet.Gibt leider sehr viele sensible Häschchen hier.(Yogis,Ying&Yang und der ganze verweichlichte Rotz).
Mein nächstes Ziel ist nochmals Arambol.Gibt einiges zu erledigen,außerdem will ich einen Silberschmied kennenlernen.
Morgen gehts nochmal nach Kawa zum Einkaufen.werde mit dem Wiener Hans ein 20kg Packet nach Österreich schicken.erstes kg kostet 550- jedes weitere kg 150 Rupis.Daher ist es besser die maximalen 20 kg aus zu nutzen.
13.02.2010 Nach 2 Tagen Packen,Putzen und Sortieren bin ich nach genau 3 Monaten Aufenthalt in Gokarna endlich losgekommen.
Jetzt heisst mein Ziel,Berge.Ich meine richtige Berge und hier im Norden Indiens findet man bekanntlich die Höchsten.Mal sehen wie`s wird!?Hoffentlich nicht zu kalt,habe kein Winterzeugs mit.
Zwischenstop in Arambol,den ich mir hätte sparen können.Z.Z.Russenverseucht.
14.03 Nacht`s/Morgend`s 4 Uhr Weiterfahrt bis ca.170km vor Achmedabad.Nach einem Total-Stau musste ich durch nicht weggeraeumten Leichen und Leichenteile fahren.Ist mir ein Rätzel warum sie die Leichen zuletzt Beseitigen.Egal,jedenfalls ist mir die Lust am Weiterbrettern vergangen.So machte ich an einem Truck-Stop halt,genehmigte mir Speiss und Trank und eine Platz für Heike und mein Moskito-Dom war schnell gefunden.
15.03 ca.7.00 Weiterfahrt nach Udaipur.Hier wollte ich eigentl.länger verweilen,doch die Temperaturen steigen auch hier unermüdlich.
17.03 6.00 die Fahrt nach Agra war recht easy,da die Strassen mittlerweile in für Indien in hervorragendem Zustand sind.ca.17.00 Ankunft in Agra.Im Shanti-Guesthouse wieder Unterkunft gefunden.Die abgelagerten Sachen noch vorhanden!
22.3. Morgends 7 Uhr Start in das 430km nördlicher liegende Almora.Die Strassen teilweise sehr schlecht.So kam ich erst am späten nachmittag an.In Papasali bei Shekar fand ich,dank Schurschs Tip,ein Zimmer mit sicherem Abstellplatz für Heike.
Wie mir später mehrfach erzählt wurde gehört Benzinklau hier zum lokalen Sport.
24.3. Mit Manu dem Schweitzer,Gustel dem Österreicher und Jasmin der Berlinerin Start zu einer mehrtägigen Motorrad-Tour unbestimmter Dauer. Richtung:Weiße Berge.
Wie sich rausstellte stimmt es was mir Ulli zuvor mitteilte,daß man in den Bergen einen Durchschnitt von ca.25km/Std. Fährt (oder weniger).Ulli – Grüße an Dominic und Shekar sind ausgerichtet!
Die Fahrt von Almora nach Bageshwar:Straßen recht gut,allerdings stellte sich schnell heraus,daß Gustel der Fahrer und Manu der Beifahrer und Eigentümer der Enfield kein gutes Gespann sind.Manu hatte wegen fehlender Fahrpraxis den Gustel ans Steuer gelassen.Natürlich wollte der sich nicht dauernd Vorschriften machen lassen wie er zu Fahren hat und so kam`s unweigerlich zu Reibereien.Die endeten damit,daß Gustel von Bageshwar mit dem Sammeltaxi zurückfuhr und Manu etwas mehr Routine auf dem"Nachhauseweg"bekam.
Ich fuhr mit Jasmin weiter Richtung Song,was sich allerdings als Sackgasse herausstellte,denn die Strasse wurde immer schlechter.Das wollte ich Heike nicht zumuten,2 Personen Berg hoch über Stock und Stein.So drehten wir vor dem Dunkel werden um und erreichten Bageshwar bei Dämmerung.
25.3. Nach dem Studieren der verschiedenen Landkarten beschlossen wir Tags darauf Richtung Osten zu Fahren bis Karnaprayag
(Strassenzustand:Geht,doch wegen etlicher Baustellen und Durchquerung vieler kleiner Ortschaften sehr Zeitraubend),dann nach Norden.Die Tagesetappe endete in Chamoli,wo wir ein günstiges und sauberes Zimmer (200Rs.)fanden.
26.3. Kurz Hinter Chamoli ging`s dann richtig Bergauf.Geil!
Mittagspause in Josimath.Nach den Angaben einiger Befragten erfuhren wir,daß die Strasse nach Tapovan "gut"sei und so ging`s noch weiter in die Berge.Bei Lata,etwas hinter Reni,war dann Ende Gelände,denn es gab kein Gasthaus zum pennen und draußen übernachten ist zu dieser Jahreszeit nicht angesagt,denn zu kalt.So fuhren wir bis Tapovan ca.15-20km zurück.Hier gab es für 200 Rs.ein Zimmer.
27.3. Wir beschlossen mal einen Wandertag einzulegen,denn zu Fuß sind die Berge auch nicht zu verachten!Für Jasmin war das allerdings etwas viel,3 Tage als Sozius und danach gleich auf die Berge!?Naja ,war trotzdem lustig.Gegen Nachmittag verschlechterte sich das Wetter und wir machten uns auf den Rückweg.In Tapovan hungrig angekommen,so gingen wir direkt zum Momo-Dealer(Momo=Teigtaschen).Nach dem Abendessen verließen wir das kleine gemütliche Lokalund ich traute meinen Augen nicht,wer steht da vor mir hier am "Ende der Welt",Pato der Spanier.Overlander.Wir hatten uns in der Türkei auf dem Rainbow gesehen,uns in Pakistan wieder getroffen sind im Konvoi zusammengefahren und hatten uns kurz vor Lahore getrennt,denn ich mußte wegen Visa nach Islamabad.Nach einigem Talk und Cay verabschiedeten wir uns auf ein eventuelles Wiedersehen in Nepal.
28.3. Rückfahrt.Kurzer Stopp bei Patos VW-Bus erneute Verabschiedung mit besten Wünschen.
Jashimath schnelles Mittagessen.Während der Rückfahrt besprachen wir ob es sinn machen würde noch einige Wasserfälle zu besichtigen.Gemeinsam kamen wir zu dem Entschluß,daß es besser sei nach Almora zurück zu fahren und ev. mit besserer Ausrüstung (um nicht auf Hotels angewiesen zu sein)eine neue Tour zu Starten.
Da ich die Strassen etwas kannte kamen wir recht zügig voran und waren kurz vor dem Dunkel werden in Almora.
Tagsdarauf ließ mich Jasmin wissen das sie Ruhe braucht.War wohl etwas viel für einen verwöhnten Stadtmenschen.
Trotzdem,Danke Jasmin für die schöne Zeit!
7.4. Packtag
8.4. 7.00 Start nach Agra.10 Std.später Ankunft,antürlich wieder in der Shanti-Lodge,wo meine Sachen gebunkert sind.
10.4. Tagesfahrt mit dem Zug nach Delhi um mir einen neuen Vorderreifen zu besorgen.In Carol-Bag recht zügig einen 21ziger Vorderreifen für 1500 Rs. Erworben.2 Std.Wartezeit am New-Delhi Bahnhof,dann geschlagene 6 Std.Rückfahrzeit für die 200km.
Ja,in Indien kann man das Leben in vollen Zügen genießen!
14.4. Erneute Zugfahrt nach Delhi um mir die Stadt etwas genauer und in „Ruhe“ anschauen zu können.Das mir der Ruhe ist natürlich so ne Sache in`ner Stadt wie Delhi,wo derzeit für die Commonwealth-Games,die im November stattfinden,alles auf „Hochglanz“gebracht wird.
6 Übernachtungen in der klassischen Absteige Namens Navrang-Guest-House 150Rs./Tag waren dann genug.Etliche Traveler wiedergetroffen.Wegen Vulkanausbruch in Island saßen einige Überflieger fest.Egal,nicht meine Sorge.Was mich an Delhi am meisten nervt sind die penetranten Bettler.Einer ging mir auf den Sack und faßte mich dann noch an,daß ich ihn weggeschupste.Der fiel daraufhin rückwärts auf den Gehweg.Zum Glück ist nichts passiert,denn er bestand nur aus Haut und Knochen.Nix wie weg,denn ich merkte,daß ich immer agressiver wurde.Die Bettelkönige schauen ganz schön dumm wenn sie mal einen tritt in den Arsch bekommen,das sind die nicht gewöhnt.
20.4. Zurück nach Agra.Am Helm Befestigung für Camera machen lassen.
Mit einem Rikshafahrer eine Abmachung getroffen,kostenloses rumkutschieren,dafür muß ich einige Geschäfte besuchen.Pro Geschäft kassiert er 20Rs.Läuft recht easy,so lasse ich mich über Marmor-einlegearbeiten,Tepichknüpfen und einiges mehr„aufklären“
24.4. 6.00 Start Richtung Butwal/Nepal.Überquerung von Mother Ganga bei Faizabad.Irgendwie nicht mein Tag,habe es nur bis ca.30km vor Basti geschafft.Das durchfahren von Indiens großen Städten ist sehr nervenaufreibend,außerdem hatte ich die Nacht zuvor kaum geschlafen.Die Paracetamol hatten auch wenig geholfen.Egal,habe in der Dunkelheit dann bei einer Tanke mit Restaurant eine Schlafmöglichkeit gefunden.
25.4.2010 Bin jetzt 1Jahr auf Tour!Wurde von der Sonne geweckt und nach anschließender Katzenwäsche,kurzem packen wieder auf die Heike.
Bei Gorakhpur gings dann Richtung Norden zur Grenze.Das Einreiseprozedere ging recht schnell von statten.Auf Nepalesischer Seite mußte ich zum Coustom-Chef,dennich brauchte genaue informationen wielange Heike in Diesem Nepal bleiben darf.6 Monate,dann muß sie rauß.Dafür hat man als Overlander mit Carnet das Privileg nicht 100 Nepalrupie pro Tag zahllen zu müßen.